Information – Gelbe Tonne/gelber Sack

Sehr geehrte Grünbacherinnen und Grünbacher!

Wie Sie sicher bereits diversen Medien entnehmen konnten, vereinheitlicht Niederösterreich ab 01. Jänner 2023 die Müllentsorgung mit der Einführung der gelben Tonne, beziehungsweise dem gelben Sack.

Hintergrund für die Neuregelung der Müllentsorgung ist, dass in Niederösterreich bis dato fünf unterschiedliche Regelungen, wie Kunststoffe und Metall richtig entsorgt werden müssen, in Kraft waren.

Ab 01. Jänner 2023 gibt es nur noch eine Regelung:

Alle Verpackungen, außer Glas und Papier, kommen in den gelben Sack, bzw. in die gelbe Tonne.

Darunter sind künftig auch Verpackungen aus Metall und Aluminium zu verstehen. So will man die Mülltrennung vereinfachen und eine höhere Recyclingquote erreichen.

Ausnahmen bilden die Bezirke Neunkirchen und Gmünd.

Für den Bezirk Neunkirchen und daher für unser Ortsgebiet, bleibt auch in Zukunft das System der grünen Wertstofftonne (grüne Tonne), in der Metall- und Kunststoffverpackungen schon jetzt gemeinsam entsorgt werden, unverändert erhalten. Zumal wir mit diesem Entsorgungssystem schon jetzt die ab 01. Jänner 2025 in Kraft tretenden neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen erfüllen (ab 01. Jänner 2025 ist die gemeinsame Sammlung von Kunststoff- und Metallverpackungen dann in ganz Österreich verpflichtend).

Der Vollständigkeitshalber darf ich Sie an die weiterhin gültige Mülltrennung hinweisen. Mit der Bitte um Beachtung und Mithilfe bei der Trennung des Mülls verbleiben wir  mit freundlichen Grüßen

Marktgemeinde Grünbach am Schneeberg

Energiewende in Grünbach am Schneeberg mit BürgerInnenbeteiligung

Erneuerbare Energie ist der Schlüssel in eine gute Zukunft. Als ersten Schritt sollen drei Photovoltaikanlagen in Betrieb gehen: Am Bauhof, am Haselhof und am Dach der Schule sollen insgesamt über 60kWatt Strom produziert werden. Zur besseren Nutzung des Eigenstroms werden alle Anlagen an die Energiegemeinschaft angeschlossen sein und bei Überschuss allen Mitgliedern aus Grünbach und Schrattenbach zur Verfügung stehen.

Erspartes investieren und jährlich mit Zinsen anteilig zurückbekommen! Wie geht das? Mit „Bürgerbeteiligung“ zur Errichtung von Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) an gemeindeeigenen Gebäuden.

Mit fachlicher Beratung wurden die wirtschaftlich nutzbaren Flächen für Photovoltaik-Anlagen festgestellt. Daraus wird die Zahl der möglichen PV Module errechnet. Jedes einzelne Modul hat eine eigene Seriennummer.

Der Preis je Modul wurde von der Gemeinde kaufmännisch berechnet. Wenn man sich beteiligt, kann man ein oder mehrere Module kaufen. Das investierte Geld wird von der Gemeinde jährlich, einschließlich Zinsen des offenen Betrages, in der Höhe von 1,5 %, in einem Zeitraum von 10 Jahren zurückgezahlt. Mit der letzten Rückzahlung geht das Modul wieder in das Eigentum der Gemeinde über. Man nennt diesen Vorgang auch „sale and lease back“! Die Dauer der „sale and lease back“-Vereinbarung bei unserer Finanzierung beträgt 10 Jahre!

Die Beteiligung an der Finanzierung ist zu Gänze unabhängig von der Stromproduktion und der Nutzung der PV-Anlage. Die Gemeinde sorgt dafür, dass die Anlage versichert ist und Wartungsarbeiten erledigt werden.

 

Die Teilnahme an der Stromnutzung einer PV-Anlage oder die Einbindung einer eigenen Anlage in die gemeinschaftliche Nutzung erneuerbarer Energie – wie eben einer PV-Anlage – ist später im Rahmen einer „Erneuerbare Energie-Gemeinschaft“ (EEG) möglich.

Wieviel Erspartes brauche ich, um mitmachen zu können? Wann und wie kriege ich mein Geld zurück? Die Fakten zur PV-Anlage auf dem Bauhof:

  • Die Bürgerbeteiligung ist wie ein Kredit, den die Gemeinde von den BürgerInnen bekommt.
  • Der Kredit wird verzinst zurückgezahlt, jeweils 1mal jährlich am 15. Jänner in der Höhe von EUR 41,16.
  • Der Ankaufspreis je Modul beträgt EUR 379,55. Bei einer jährlichen Verzinsung von 1,5 % entsprechen die geleisteten Rückzahlungen am Ende des 10. Jahres EUR 411,56.
  • Bei Kündigung bis zum 15.1.2025 fällt eine Bearbeitungsgebühr von EUR 30,- an. Danach kann jederzeit ohne Angabe von Gründen und ohne Gebühren gekündigt werden.

Jede Grünbacherin und jeder Grünbacher ab dem vollendeten 18. Lebensjahr kann mitmachen und sein Erspartes sinnvoll in der Gemeinde anlegen. Die Teilnahme kann am Gemeindeamt bekannt gegeben und der Vertrag unterzeichnet werden. Bei Interesse melden sie sich bitte bei Kerstin Posch unter kerstin.posch@gruenbach-schneeberg.gv.at

Herzliche Grüße

Bürgermeister Mag. Peter Steinwender

Tree Running – Beitrag für den Klimaschutz

Im Frühjahr fand das „Tree Running“ der „Natur im Garten“-Gemeinde statt. Hierzu konnte man sich anmelden, bekam eine Startnummer und konnte so virtuell an dem Lauf teilnehmen. Auf der jeweiligen Wunschstrecke sorgte jeder Teilnehmer durch Bewegung in der Natur für neue Bäume, die nun im Herbst den Gemeinden zur Verfügung gestellt wurden. Diese werden von unseren Bauhofmitarbeitern an öffentlichen Plätzen eingepflanzt.

Es freut uns, dass wir mit 20 Jungbäumchen in Grünbach ein Zeichen für den Klimaschutz setzen können.

Ihre Umweltgemeinderäte

Bernhard Muhr & Andreas Pinkl

 

Neues Wertstoffzentrum in Breitenau geht in Betrieb

Ab 4. Juli 2022 ist das Wertstoffzentrum Breitenau in Betrieb. Direkt neben der RHV Grüne Tonne GmbH an der B17 können alle Bürgerinnen und Bürger des Bezirkes Neunkirchen kostenlos und unbegrenzt Sperrmüll, Holz, Kartonagen, Elektroaltgeräte oder Problemstoffe entsorgen. Der Zutritt erfolgt mit der WSZ-Zutrittskarte, welche Ihrem Haushalt bereits vor Längerem zugeschickt wurde. Mit Ihren Anliegen hinsichtlich Zutrittskarte, wenden Sie sich bitte an unser Gemeindeamt.  Der Zutritt zum WSZ ist nur für Privatpersonen gestattet, jedoch nicht für Gewerbebetriebe.

Grundsätzlich müssen alle Fraktionen getrennt voneinander abgeladen werden. So ist bereits bei der Beladung darauf zu achten, dass beispielsweise Altholz, Eisen und Hartkunststoffe nicht vermischt mit sonstigem Sperrmüll abgeladen werden darf. Als Grundregel gilt: Sperrmüll ist jener Restmüll, welcher auf Grund von Größe oder Beschaffenheit, nicht über die regelmäßigen Haushaltsabholungen erfasst werden kann. Somit sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auf den WSZ kein Restmüll oder Trockenmüll übernommen wird. Dieser muss über die regelmäßige Tonnenabholung entsorgt werden.

Konkret können folgende Abfälle während der Öffnungszeiten abgeben werden:

Sperrmüll Altöl Kühlgeräte
Hartkunststoff Altfarben/Altlacke Bildschirme
Eisenschrott Druckgaspackungen Elektroaltgeräte groß
Buntmetall Labor und Chemikalienreste Elektroaltgeräte klein
Flachglas Pflanzenbehandlungsmitteln Gasentladungslampen
Altholz thermisch Ölverschmutzte Betriebsmittel Batterien
Altholz stofflich Altspeisefette (z.B. Frittieröle) Bleiakkumulatoren
Baum- und Strauchschnitt Arzneimittel Lithium-Ionen-Batterien
Gras- und Grünschnitt Kunststoffdispersion

Folgende Abfälle können rund um die Uhr im 24/7 Bereich, ohne Zutrittskarte abgegeben werden:

Altpapier Karton Verpackungsglas bunt
Verpackungsglas weiß Tierkörper Alttextilien

Weitere Fraktionen wie beispielsweise Reifen, künstliche Mineralfasern oder Eternit können zu den Öffnungszeiten direkt bei der RHV Grüne Tonne GmbH, kostenpflichtig entsorgt werden.

Die aktuellen Öffnungszeiten sind auf der Homepage des AWV (neunkirchen.umweltverbaende.at)

ersichtlich, wohin auch der QR-Code der Kartenrückseite führt.

Die aktuell gültigen Öffnungszeiten:

WSZ Breitenau FCC Schlöglmühl
von bis von bis
Montag 07:00 16:00
Dienstag 07:00 16:00 07:00 18:00
Mittwoch
Donnerstag 07:00 19:00
Freitag 07:00 16:00 07:00 18:00
Samstag Nur Grünschnittabgabe
07:00 16:00
Achtung: Die Zufahrt muss bis spätestens 15 Minuten vor Betriebsschluss erfolgen